PEO 21 - Ein Wechselbad der Gefühle

10 Juni, 2021

Lange Zeit war nicht klar ob die Porsche European Open überhaupt stattfinden würden, von daher habe ich, wenn auch nur knapp, den Zeitpunkt zur Akkreditierung als Fotograf / Blogger verpasst. Hier hätte ich mich schon ärgern können, doch es gab ein Happy End.

Ohne die Freiwilligen geht nichts
Ohne die Freiwilligen geht nichts

Meine Frau und ich sind leicht Golf verrückt. Wenn es geht fahren wir zu den großen und kleinen Turnieren die in der nähe stattfinden. Egal ob die Schüco Open auf Gut Kaden, Turniere der ProGolf Tour oder ECCO Tour oder den Solheim Cup in St. Leon-Rot, wenn es sich einrichten lässt, sind wir vor Ort.

Für das gesamte Turnier (Porsche European Open) konnte sie ihren Dienstplan nicht umstellen, aber für den 3. und 4. Juni hatte Sie Dienstfrei. Leider gab es zu diesem Zeitpunkt noch keine Tickets zu kaufen. Doch die GolfPost hat ein Gewinnspiel veranstaltet, man konnte VIP Tickets gewinnen und natürlich habe ich mitgespielt.
Man soll es nicht glauben aber ich habe gewonnen, ein VIP Ticket. Yeah! Okay nur eins, aber das für meine Frau kann ich ja nachkaufen wenn der Ticketshop aufmacht. Ich kann mir aber auswählen an welchem Tag ich vor Ort sein möchte, ich nehme den Donnerstag. Warum Donnerstag? An diesem Tag sieht man jedem Spieler auf dem Platz die Hoffnung an, dass er das Turnier gewinnen kann. Unbezahlbar.

Aufgrund der aktuellen Corona Regelungen für Großbritannien mussten viele Spieler etwas länger in Quarantäne. Um auch diesen Spielern die Möglichkeit zugeben am Turnier teilzunehmen, wurde dieses etwas gekürzt und verschoben. Somit beginnt die Porsche European Open am Samstag den 5. Juni und endet mit dem Finale am Montag am 7. Juni.
Ein Ticket für meine Frau zu kaufen hat sich damit definitiv erledigt und ob mein Ticket noch gültig ist wird sich zeigen.

Den Mitarbeitern der Golf Post ist es dann doch gelungen das Ticket umzubuchen. Mein Tag ist jetzt Montag, der Finaltag.
Nach Vorlage eines gültigen Tests und des Tickets konnte ich die Porsche European Open genießen. Aber erst erstmal die anderen Mitglieder der Golf Post finden, unser Treffpunkt war die Garden Lounge. Kurz gesucht und schon waren wir zu viert, jetzt fehlt nur noch einer - Rainer.
Nach kurzem Kennenlernen ging es schon auf dem Platz um tolles Golf zu erleben. Da ich schon öfter für die ECCO-Tour auf diesem Platz unterwegs war, sind mir die kleinen und größeren Änderungen schon aufgefallen. Das Wasserhindernis an der 5 ist etwas bissiger geworden, die 14 hat jetzt ein Wasserhindernis und es gibt weitere Naturtribünen, um nur einiges zu nennen.

Aber neben dem Platz war natürlich dass Golf das interessanteste. Zum Beispiel durfte sich Bernd Ritthammer an der 16, ein Par 5 und über 600 m lang, ein Par aufschreiben und war darüber recht glücklich. An der 17, Par 3, gab es erst einen Wasserball und als Score ein Doppelbogey. Das Zitat von Paul Casey trifft es hier ziemlich genau: „Es ist ein wirklich fairer Golfkurs, der aber sehr hart ist. …”.

Zum Mittagessen war die Golf Post Crew dann vollzählig. Bei echt gutem Essen und tollen Gesprächen hätten wir fast die Zeit vergessen. Als der letzte Flight an der 17 war sind wir raus an das 18 grün und haben Mitgefiebert wie er die 18 herunter kommt. Southgate hätte es mit einem Birdie in ein Stechen geschafft. Doch leider landete seinen Abschlag von der 18 links im Wasser. Mit einem Par auf diesem Par 5 hätte er sich den alleinigen zweiten Platz gesichert doch leider wurde es nur das Bogie und damit der geteilte zweite Platz.

Das Marcus Armitage das Turnier gewinnen würde, hätte ich am Morgen nicht gedacht. Für mich lief es auf einem Zweikampf zwischen Southgate und Antcliff hinaus. So kann man sich irren. Das zeigt aber auch wie anspruchsvoll dieser Platz ist. Ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe der Porsche European Open - dann eventuell “inside the ropes”.

Sieger: Marcus Armitage
Sieger: Marcus Armitage

Bildcredit: 

 - Freiwillige: Jens Goldmann
 - Sieger: Porsche European Open


 

Handicap-Killer defeated me

24 April, 2021

Logo Golfclub Reinfeld Nach gefuehlten 10 Jahren konnte ich gestern die Gelegenheit war nehmen und im Golfclub Reinfeld ein Turnier spielen. Es waren zwar nur 9 Loch, doch fuer den Anfang genau das richtige.

So war es geplant !

Ich hatte mich schon darauf gefreut.
Beim Einspielen auf der Drivingange war viel gutes dabei, aber auch der eine oder andere Slice. Auch meine Mitspieler waren locker drauf. Am 1. Abschlag ging mein Ball aber gerade Links ins Aus. Sowas sehe ich auch selten.

Leider musste ich nach der 2 Bahn etwas machen, was ich noch nie getan habe: Abbrechen.
Im Rough der2 Bahn bin ich mit links umgeknickt. Nicht viel, doch es reichte das mein Knie sich sofort wieder meldete. Ich hatte in den letzten tagen schon eine Bandage am Knie, da ich Anfang der Woche im Garten schon einmal umknickte. Die Bandage hat es aber echt nicht gebracht.

Jetzt heißt es erst einmal - Knie stabilisieren.

 => UPDATE <= 30 . 05 . 2021 )

Nachdem meine Schwellung am linken Fuss, auch nach Wochen, nicht zurueckging, war ich beim Arzt. Danach beim Roentgen und in kuerze habe ich einen Termin beim MRT. Die Termine fuer die Physio stehen auch schon fest. 

Da war ich nun der Meinung, dass mein Knie wieder spinnt, derweilen war es dieses mal der Fuss. Oefter mal was neues.


mein Test zum Papillon-Putter

15 April, 2021

Das ich einmal einen Putter Vergleich machen würde, habe ich mir nicht vorstellen können.
Meinen Putter habe ich schon sehr lange. Er ziert das Logo der POWERPUTTER seit dem ersten Jahr des Handicap-Events das von Myscore und Golfforum ins Leben gerufen wurde. Das war 2004.

Ich habe also ein gutes Gefühl mit meinem Putter, so als ob er zu meinem Arm gehört.
 
Bei der Recherche zu einem anderen Bericht bin ich auf Pepi J. Ebner gestoßen. Bei dem Gespräch mit ihm sind wir auch auf dem, von ihm entwickelten, PAPILLON-PUTTER gekommen.

Zitat: “Alles was ich mir als Amateur und als Profi im Golfsport immer von einem Putter gewünscht habe, alles wovon ich geträumt habe, dass dieses so wichtige Golfgerät in sich vereint, ist nach jahrelanger Entwicklung im „PAPILLON – PUTTER“ Wirklichkeit geworden!”.

Er bat mich seinen PAPILLON-PUTTER zu testen. Aber auch Sepp Straka und Charlie Bolling werden ihm ihre Rückmeldungen geben. Auch Sie gehören zu den PAPILLON-PUTTER Testern.

So kam es nun zu einen Vergleich zwischen meinem und dem PAPILLON-PUTTER.

Putter - Vergleich

Der PAPILLON-PUTTER, eine Limited Edition von weltweit lediglich 333 Stück, kam gut verpackt an. Im inneren des Pakets war noch eine Holzbox gebrandete mit dem Papillon Logo. In dieser war der PAPILLON-PUTTER mit einer Leder Haube, ein Zertifikat, Papillon Logo Bälle, -Tees und Gewichte mit einem Schlüssel. Gewichte? Dazu komme ich gleich.

Erst einmal einen Ort finden, der mich testen lässt. Nach einigen Telefonaten hat sich Winstongolf bereit erklärt, dass ich den Test bei ihnen machen kann. Das war nicht selbstverständlich, ich habe ja 1 Übungsgrün komplett belegt.

Zuerst habe ich den PAPILLON-PUTTER eingestellt. Hier kommen die Gewichte ins Spiel.
Im Griff, einen Super Stroke, konnte ich die Gewichte zwischen 25, 50 und 75 Gramm wählen. Ich habe mich hier für 50 Gramm entschieden. Das fühlte sich einfach gut an.
In der Sohle des PAPILLON-PUTTER kann man 4 Gewichte einsetzen. Die Gewichte von 10, 20, 30, 40 und 50 Gramm, jeweils 2 mal, lagen bei. Nach einigem Experimentieren und Messen habe ich mich für 50 und 40 Gramm, meine Frau sich für 30 und 20 Gramm entschieden.

Nun wurde die Puttlinie eingerichtet. Auf dem leicht ondulierten Grün wurden alle 50 cm Tees als Markierungen gesetzt, bis 5 Meter erreicht waren. Dann 7,5, 10 und 15 Meter. Mit jeweils 5 Bällen ging es bei 50 cm los und das wiederholte sich, bis wir die 15 Meter erreicht hatten. Das Ergebnis hat mich überrascht.

50 Putts - mein Putter: 12  gefallen und weitere 14 lagen innerhalb von 30 cm vom Loch.
50 Putts - Papillon Putter: 20  gefallen und weitere 16 lagen innerhalb von 30 cm vom Loch.

Das ist schon ein beachtlicher Unterschied.

Bei dem folgenden 9 Loch auf dem WinstonOpen hat sich das Verhältnis der gefallenen Putts bestätigt. Gespielt wurde bis der Ball auf dem Grün lag. Ball markieren und jeweils von der Markierung 3 Putts mit meinem und 3 Putts mit dem PAPILLON-PUTTER gespielt. Gezählt wurde, wie auch auf dem Übungsgrün, immer nur der erste, gespielte Putt.

Ergebnis:

27 Putts - mein Putter: 2 gefallen und weitere 14 lagen innerhalb von 50 cm vom Loch.
27 Putts - Papillon Putter: 7 gefallen und weitere 17 lagen innerhalb von 50 cm vom Loch.

[Fazit]

Einen Unterschied habe ich erwartet, aber einen so großen nicht.
Der PAPILLON-PUTTER muß erst einmal an den persönlichen Schwung angepasst werden. Ist das aber geschehen hat man einen recht genauen und zielsicheren Putter in der Hand. Auf fremden Plätzen kann man durch einige wenige Putts auf dem Übungsgrün den Putter entsprechend einstellen.

Der PAPILLON-PUTTER erspart nicht das Üben, auch gibt es keine Putt Garantie. Nicht nur mein Gefühl, auch die erhobenen Daten bestätigen mir, dass ich persönlich mit dem PAPILLON-PUTTER eine größere Zielgenauigkeit und eine bessere Geschwindigkeitskontrolle des Balls habe, als im Vergleich zu meinem Putter.

[Info und Danke]

Pepi J. Ebner ist ein österreichischer Golftrainer der diesen Putter in mehr als 14 Jahren entwickelte. Infos und Hintergründe zu Herrn Ebner und dem PAPILLON-PUTTER gibt es hier: www.t1p.de/PJE .

Vielen Dank an Winstongolf. Es ist ja nicht selbstverständlich, dass ein Übungsgrün mal eben für mehrere Stunden nicht benutzt werden kann.

Da das Winstongolf Restaurant leider nicht öffnen konnte, habe ich sehr kurzfristig, beim Restaurant Rauchhaus in Möllin ( www.t1p.de/RHM ), essen to go geordert. War lecker!

[Hinweis]

Dieser Bericht ist meine persönliche Meinung zu diesem Putter. Dieser wurde mir kostenfrei vom Entwickler, Pepi J. Ebner ( https://papillon-putter.golfswing.at ), für den Test zur Verfügung gestellt. 
Eine Bezahlung / Vergütung in irgendeiner Form wurde mir nicht in Aussicht gestellt oder getätigt. 



Nachgefragt bei einer Legende

26 März, 2021

Es gibt Golfer die kann man kennen. Und es gibt solche, die man kennen sollte. Und dann gibt es jene, wo man schon bei dem Namen ein Bild vor dem inneren Auge hat. Annika Sörenstam oder Sandra Gal bei den Frauen aber auch Tiger Woods und Miguel Ángel Jiménez bei den Herren sind solche Namen. Hier weiß auch ein Nichtgolfer, wer genau das ist. Von diesen Legenden weiß man schon viel, doch ich habe noch einmal Nachgefragt bei ...

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Miguel Ángel Jiménez bei den Schüco Open 2012

... Miguel Ángel Jiménez

Sie sind ein sehr erfolgreicher Spieler. Wie sind Sie zum Golfsport gekommen, wie hat es angefangen?

"Als Teenager ging ich in der Nähe meines Elternhauses in Malaga, Spanien, in einen Golfclub namens Torrequebrada, wo mein ältester Bruder Juan Golfunterricht gab. Ich arbeitete nur für ein bisschen Geld, um es meiner Mutter mit nach Hause zu nehmen, indem ich Golfbälle sammelte und als Caddy für die Touristen fuhr. Aber wann immer ich die Gelegenheit hatte, schlug ich gerne ein paar Golfbälle und merkte, dass ich das recht gut konnte, und ich begann, das Spiel zu lieben."


Ihr Schritt zum Golfprofi. Wann waren Sie sicher, dass Sie Profi-Golfer werden wollen?

"Die Spanish Open kamen 1979 in den Torrequebrada Golf Club, und so hatte ich im Alter von 15 Jahren die Gelegenheit, einige der großen Spieler wie Seve Ballesteros und viele andere zu beobachten. Es war das Beobachten dieser Jungs, das mich inspirierte und mir klar machte, dass ich mein Leben als Profi-Golfer gestalten wollte. Ich wurde 1982 Profi, und nach einiger Zeit in der Armee, in der ich meinen vorgeschriebenen Wehrdienst leistete, begann ich, an Golfturnieren teilzunehmen, indem ich durch Spanien reiste."


Gab es einen Mentor, der Ihnen am Anfang geholfen hat?

"Ja, es war mein ältester Bruder Juan, der mir half, das Spiel kennenzulernen. Er war bereits ein Golflehrer. Wenn ich auch heute noch einen Rat brauche, dann ist Juan immer noch der Mann, den ich fragen würde. Er kennt mein Spiel so gut."


Gab es im Golfsport irgendwelche Vorbilder? Haben Sie heute noch Vorbilder?

"Natürlich gab es viele große spanische Spieler, die bereits auf Tour waren, nicht nur Seve, sondern auch Jose Maria Cañizares, Antonio Garrido, Manuel Piñero. Ich hatte das große Glück, in meiner Karriere mit vielen der größten Namen des Golfsports spielen zu dürfen, die ich sehr respektiert habe, wie Arnold Palmer, Jack Nicklaus und natürlich muss ich auch Tiger Woods erwähnen."


Was möchten Sie in den nächsten 5 Jahren erreichen?

"Ehrlich gesagt, was meine Karriere als Tour-Profi angeht, kann ich nicht sagen, was ich in 5 Jahren machen werde. Ich habe sicherlich noch nicht die Absicht, aufzuhören, und ich hoffe, in absehbarer Zeit noch auf der Champions Tour spielen zu können. Eines kann ich mit Sicherheit sagen: Golf wird in irgendeiner Form immer in meinem Leben sein. Ich habe eine Golfakademie in der Nähe von Malaga, die für mich wichtig ist und die auch die Förderung des Junioren-Golfs in Spanien unterstützt, und vielleicht werde ich noch etwas mehr Golfplatzdesign betreiben. Das Wichtigste ist, glücklich und gesund zu bleiben und jeden Augenblick meines Lebens zu genießen!"


Als Profigolfer muss man viel reisen, um an Turnieren teilzunehmen.
Gibt es eine spezielle Trainingsroutine für "on the road"?

"Sie haben recht, ich reise immer noch viel und spiele Turniere in der ganzen Welt. Selbst jetzt, im Alter von 56 Jahren, spiele ich immer noch zwischen 25 und 30 Turniere pro Jahr (außer in diesem Jahr mit den COVID-19-Problemen). Bei all den Reisen ist es also wichtig, eine Routine zu haben, um sich jede Woche richtig auf ein Turnier vorzubereiten."


Haben Sie ein spezielles Fitness- und Ernährungsprogramm?

"Wenn ich an einem Turnier teilnehme, insbesondere in den USA, bin ich jeden Tag im Fitnessstudio. Die meisten Hotels verfügen über einen kleinen Fitnessraum, und wenn nicht, dann hat der PGA TOUR Champions eine mobile Fitnesseinrichtung, die großartig ist. Ich habe einen Fitnesstrainer, Emilio Pereira, der manchmal mit mir zu Turnieren reist, und er und ich arbeiten täglich im Fitnessstudio und dann arbeitet er mit mir an Dehnungsübungen, bevor ich zum Spielen rausgehe.
Was die Ernährung betrifft, nein, ich habe kein Programm. Ich genieße mein Essen, aber ich habe mich immer gut und ausgewogen ernährt, wie wir es in Spanien tun, und natürlich werde ich nie aufhören, ein oder zwei Gläser Wein zu trinken."


Bei einigen Turnieren kann man Sie eine Zigarre rauchen sehen. Hilft Ihnen die Zigarre, sich zu konzentrieren oder zu entspannen? Oder genießen Sie einfach nur eine gute Zigarre?

"Ich genieße einfach eine gute Zigarre! Zigarren zu rauchen ist ein Teil meines Lebens, den ich liebe, und ich stelle mir vor, dass es immer so sein wird. Möglicherweise werden Sie mich bei einem Turnier eine Zigarre rauchen sehen, wenn ich trainiere, das Turnier Pro-Am spiele oder wenn ich nach einer Runde vom Platz komme. Es ist sehr ungewöhnlich, mich während einer Runde eine Zigarre rauchen zu sehen, wenn das Turnier begonnen hat, es sei denn, ich habe einen besonders schlechten Tag auf dem Platz. Und ich zünde mir auf jeden Fall meine Zigarre an, wenn ich gewinne!"


Finden Sie noch Zeit für private Golfrunden mit Freunden?

"Ja, gelegentlich, wenn auch nicht so sehr, wie ich es mir wünsche. Wenn ich zu Hause in Spanien bin, versuche ich mit meinen Söhnen (der eine ist jetzt Profi und der andere ist Universitätsstudent, aber ein sehr guter Golfer) und meiner Frau, die ebenfalls spielt, zu spielen. Manchmal reise ich an einem Wochentag, an dem in den USA kein Turnier stattfindet, in die Dominikanische Republik, wo ich eine Wohnung an einem ausgezeichneten Golfplatz habe, und ich spiele dort gerne mit meinen Freunden vor Ort."


Welche 2 Golfplätze würden Sie gerne spielen, die Sie noch nicht gespielt haben?

"Es gibt keine Golfplätze, auf denen ich das Gefühl habe, spielen zu wollen, die ich noch nicht gespielt habe. Ich hatte das große Glück, auf vielen der besten Plätze der Welt gespielt zu haben."


2 Golfschläger für 18 Löcher, plus Putter. Welche sollen das sein?

"Ein Wedge, ein Eisen 5 und der Putter und natürlich wären sie alle von PING !"



Jens Goldmann: Danke das Sie sich die Zeit genommen habe und weiterhin viel Erfolg.
Bildcredit: Jens Goldmann

Putter-Test! Ich?

25 März, 2021

Bei meinen Nachforschungen für einen anderen Artikel bin ich auf Pepi J. Ebner gestoßen.
Im Interview mit ihm sind wir auch auf dem von Ihm entwickelten "Papillon-Putter" gekommen. Klar das er Ihn lobte, doch ich solle diesen Putter Testen und mir meine eigene Meinung bilden.
So komme ich zu meinem ersten "Produkttest" im Golfbereich.

Gestern ist der Putter angekommen. Wow! In kürze wird es auch einen Testbericht von mir geben.

 

Papillon-PutterPapillon-Putter

kleiner Jahresrückblick 2020

28 Dezember, 2020

2020 ist das Jahr, indem ich eigenrlich mein persönliches Projekt [X<-] Z:eH (Ziel: einstelliges Handicap) starten wollte.

Corona hat mir leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich konnte weder regelmäßig zum Training, noch konnte ich die nötigen Turniere spielen. Das war aber ein Problem, mit dem jeder Golfer zu kämpfen hatte.

Also habe ich mich darauf gefreut, das eine oder andere Turnier zu Fotografieren.
Aber relativ schnell wurden aus meine Liste die Turniere gestrichen. Das begann mit den ersten Turnieren der ECCO Tour in Dänemark. Durch die Corona Sperre und die strikten Auflagen war an eine Teilnahme, bei diesen Turnieren, nicht zu denken.
Ein Turnier nach dem anderen wurde erst Verschoben oder ganz Abgesagt. Das traff leider auch auf mein Haus-, und Hofturnier, die Winstongolf-Senior-Open auf Winstongolf, zu.
Das letzte Turnier, das dann noch auf meiner Liste stand, war die "Deutsche Meisterschaft der Golflehrer", auch auf Winstongolf. Bei dem letzten Telefonat mit der PGA of Germany, um die letzten feinheiten zu klären, bat man mich doch Abstand von diesem Turnier zu nehmen. Der Grund war einfach und nachvollziehbar. Sie wollten die Anzahl der Menschen auf dem Platz so gering wie Möglich halten.
So habe ich in diesem Jahr nicht ein Turnier vor meine Linse bekommen. Schade aber Nachvollziehbar.

Einzig 3 Turniere hätte ich Fotografieren dürfen. Das Tourfinale der ECCO Tour auf Himmerland (Dänemark) und das der Nordic Golf Leage auf dem Ekurum Golf Resort auf Öland (Schweden). 
Für beide hätte ich durch die Coronakontrollen und Quarantäne gemusst. Ich wäre also für Wochen unterwegs gewesen.
Das 3. Turnier wäre das "Scottish Championship presented by AXA" der European Tour gewesen. Da wäre ich darangekommen wie die Jungfrau zum Kinde.
Im Accreditationportal der European Tour sind alle Anfragen auf eine Mitarbeiterein der European Tour umgeleitet. Auf meine Anfrage "... wie das jetzt abläuft?" kam die Antwort von Ihr: "ich solle Ihr Mitteilen für welches Turnier ich Interese hätte" aber auch gleich der Hinweis das "die Anzahl der Medienplätze sehr begrenzt sind". Für die Scottisch Championship würde ich 1 von noch 3 Plätzen bekommen können, dafür sollte ich mich aber schnell entscheiden, da ich ja ebenso wie in Dänemark durch die Coronakontrollen muss um in die "Tour Bubble" zu kommen.
Ich habe mich schweren Herzens dagegen Entschieden. Keine Ahnung ob das ein Fehler war, wann hat man schon die Möglichkeit bei einem European Tour Event im Medienbereich aktiv zu sein. Seufs!

Was macht mann wenn man nicht so kann wie man möchte? Man sucht eine Alternative!

In diesem Fall sind es bei mir Interviews, oder besser Ausgedrückt "Fragen an ..." geworden.
Nach dem ich im letzten Jahr (2019) schon bei dem Pressegespräch mit Bernhard Langer dabei war und kleine Interviews mit "Nicolai Kristensen" und "Sami Välimäki" führen konnte, sind in diesem Jahr weitere hinzugekommen. Völlig ungeplant und schuld war Bernd Ritthammer.

Im März habe ich einen Beitrag von Bernd Ritthammer gelesen. Sinngemäß war die Aussage: "... nichts geht. Kein Training, keine Turniere. Wer also Fragen hat, kann sie ruhig stellen". Diesem Manne konnte Ich helfen, ich hatte Fragen. Und Er hat meine Interviewanfrage bestätigt.
So war er (Bernd Ritthammer) der erste in diesem Jahr, den ich "Interviewte". Weitere mit unter anderem Sandra Gal, Miguel Ángel Jiménez, Stefan von Stengel oder Oliver Heuler sollten noch folgen. Ein "Interview / Fragen an ..." habe ich noch in Vorbereitung. Soviel vorweg: ein bekannter deutscher Golfer mit den Initialen FF
Eine Übersicht der Bisherigen [X->] "Interviews / Fragen an ..." findet ihr hinter dem Link.

Obwohl ich in diesem Jahr doch recht stark Ausgebremst wurde, ist doch das eine oder andere Zusammen gekommen. Und weil ich ein kleiner Optimist bin habe ich schon die mir bekannten Turniere in meine Golfkarte eingetragen. Neben der ECCO Tour und der ProGolf Tour hat, unter anderem, auch eine für mich neue Tour, den Weg auf die Karte geschafft. Die [X->] Junior Golf Masters Tour.

Eine Übersicht der Turniere in meiner Nähe findet ihr immer noch hier:[X->] Goldys Golf Karte.

 

Ausblick 2021

Ich bin mal gespannt, ob ich mein Projekt Z:eH im kommenden Jahr (2021) in Angriff nehmen kann.
Auch lass ich mich Überraschen, ob und wie die Golfturniere im kommenden Jahr stattfinden.
Sollte ich nicht Fotografieren können, werde ich natürlich versuchen vor Ort zu sein. Green Eagle, Adendorf oder auch Winstongolf fallen mir da spontan ein.

 

Das neue Jahr kann kommen.

 

Ich freue mich ...

27 August, 2020

Ich freue mich, denn was ich vor kurzem auf der Homepage vom Golfclub Hohen-Wieschendorf gelesen habe, gefaellt mir so richtig gut.

Auf diesem Platz habe ich meine ersten zaghaften Schlaege gemacht und meine ersten 9 Loecher gespielt. Diese Anlage, direkt auf einer Halbinsel in der Ostsee gelegen, machte nicht nur spielerisch sondern auch optisch was her.

Leider war in den letzten Jahren der Erhalt des Platzes recht schwierig, obwohl die Mitglieder des Clubs sich echt muehe gaben.

Und was freut mich nun daran?
Die Tatsache das der Platz saniert wird. Ab Sommer kommenden Jahres kann man dann auf einem neuen, alten Platz spielen.

Dreimal duerft Ihr raten wo ich bin wenn der Platz wieder eroeffnet wird :-)



Weitere Infos findet ihr auf der Homepage des GC Hohen-Wieschendorf.

kein Golf in Dänemark?

06 Mai, 2020

Es war schon vor einigen Wochen klar, das das "Made in Denmark" Golfturnier ausfaellt. Vom Promoter habe ich nun die Info bekommen, das auch das "Made in Denmark Challenge", das im August geplant war, abgesagt ist.

Die entsprechende Pressemitteilung gibt es hier zum Nachlesen: ( http://madeindenmarkgolf.dk/pressemeddelelse-ingen-made-in-denmark-i-2020/ ).

Auch die ECCO Tour / Nordic Golf League versucht weiterhin einen vernuenftigen Turnierplan aufzustellen. Ob, wann und wo gespielt werden kann, seht ihr auf dem Terminplan der ECCO Tour: ( http://eccotour.org/scores/#/schedule ).

Ich druecke die Daumen, das die Porsche European Open, als letztes grosses Turnier in dieser Region, in diesem Jahr stattfinden kann.

Einige Turniere der PGA of Germany, German Junior Golf Tour oder der ProGolf Tour stehen aber noch auf der Turnierliste. Mal sehen wie sich das entwickelt.

Ritthammer, Gal - und was kommt noch?

05 April, 2020

Nicht nur viele "Normalos" sind von der aktuellen Lage (Corona) betroffen. Auch Profigolfer wie Bernd Ritthammer oder Sandra Gal sind zu weitgehender Untätigkeit verdammt.

Sie Trainieren zwar im Rahmen der Möglichkeiten (Garten, Flur, ...) aber so richtiges Training geht nicht. Und immer nur Physio ist auch nicht das wahre.

So ist es nicht verwunderlich, dass Bernd Ritthammer einen Aufruf startete, indem er darum bat ihm Fragen zu stellen oder einen Rat vom Ihm zu fordern. Sein Flehen sollte von mir erhört werden. Ich habe ihn um ein Interview gebeten und - Er hat JA gesagt. Wau !!!

Es war nicht mein erstes Interview, aber das erste das nicht direkt mit einem Turnier in Zusammenhang stand, dass ich fotografiert habe. Auf den Geschmack gekommen, habe ich weitere Anfragen losgeschickt. Und was soll ich sagen, einige haben zugesagt.
Inzwischen sind einige Interviews geführt, mit anderen Golfern habe ich schon einen Termin vereinbart. Aber nicht falsch verstehen. Nicht nur Golfer werden Interviewt, sondern auch jene die im weiteren Sinne etwas mit Golf zu tun haben (Caddies, Fotografen, Trainer, ...).

Eine Übersicht über die schon geführten Interviews findet ihr hier. Mit dabei sind Spieler wie Bernd Ritthammer oder Sandra Gal, aber auch der Golffotograf Stefan von Stengel.

Nu werde ich aber Fit

09 März, 2020

Mein Schatzi und mein Hausarzt fanden es eine gute Idee, das ich bei dem Bonusprogramm meiner Krankenkasse mitmache. Was tut man nicht alles, wenn man so lieb gebeten wird.

Also bin ich bei meinem Ortsansaessigen Krankenkassenbuero aufgeschlagen und habe mich Informiert. Neben Infomaterial habe ich auch das gute Gefuehl mitgenommen, das man sich echte Sorgen um mich macht. Meine Beraterin hat mich nicht nur gefragt, ob ich ein Smartphone habe sondern auch, ob ich dieses und auch APP's benutzen koenne. (In diesem Moment habe ich mich Alt gefuehlt)

Die App ist zwar etwas gewoehnungsbeduerftig, aber die ersten Punkte sind schnell erbracht - aktive Mitgliedschaft im Sportverein. Dachte Ich.
Ich habe mir die Mitgliedschaft im Golfclub bestaetigen lassen und eingereicht. Einen Tag spaeter war sie Abgelehnt, mit folgender Begruendung: "Die angegebene Vereinsmitgliedschaft wird im Rahmen ... nicht bonifiziert. Der Verein ist kein Mitglied des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB)."

Ich habe mich natuerlich beim Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) und dem Deutschen Golfverband DGV erkundigt. Die haben mir bestaetigt das mein Club im DGV und dieser, als Dachverband, im DOSB ist. Ich habe natuerlich telefonisch bei meiner Krankenkasse wiedersprochen und siehe da, heute bekamm ich eine Mail mit der Bitte, meinen Mitgliedschaftsnachweis erneut einzureichen.
Gelesen und gemacht. 1 Stunde spaeter war es akzeptiert.
So kann es kommen.

Nun bin ich auch genoetigt, mir so ein Sportarmband zuzulegen. Mal sehen was ich da finde, es soll ja mit "Google Fit" kompatible sein.

 

Jetzt kann es los gehen :-)

28 Februar, 2020

meine BagTag'sSeit kurzem ist mein Golfausweis und der Aufkleber fuer das Club-Bagtag da.
Auch das Bagtag von "Wir Lieben Golf" eingetroffen ist da, jetzt kann die Saison so richtig losgehen.

Ich habe mir vorgenommen, ab diesem Jahr ernsthaft mein Handicap zu verbessern. Mein Fernziel ist 9, nochetwas. So das ich in Zukunft auch einmal bei einem Pro-Am locker mitspielen kann.

Ob das funktioniert, werde ich in den kommenden Monaten erleben. Ich lass mich Ueberraschen.

Auch Ueberraschen lasse ich mich, ob und wo ich in diesem Jahr, bei Golfturnieren, Fotografieren kann.
Viele Anfragen sind schon raus, einige Absagen aber auch einige Zusagen sind schon da. Noch sind 5 Turniere offen, also ohne Rueckmeldung.

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